Babyfotografie

Babies zu fotografieren ist – zumindest gefühlt – der Ursprung der Familienfotografie. In den ersten Lebensmonaten fotografieren (und filmen) die jungen Eltern mehr als in den kommenden Jahren zuvor. Ein paar Tipps dazu habe ich aus eigener Erfahrung:

  • Es empfiehlt sich der Einsatz eines lichtstarken Objektivs, denn wer will so einem jungen Erdenbürger frontal ins Gesicht blitzen? Fotografisch bietet „available light“ auch eine bessere Stimmung.
  • Wer eine DSLR für die Babyfotografie einsetzt, sollte schauen, dass der Verschluss nicht allzu laut ist. Bei schlafenden Babys kann das schnell zum Bumerang werden, wenn der kleine Knirps endlich eingeschlafen ist und man(n) dann die knappe Ruhepause durch lautes Fotografieren jäh beendet.

Kinderfotografie

Was für Babies (bis ein Jahr alt) gilt, kann für Kinder nicht falsch sein. Viele Kameras bieten übrigens auch eine extra Programm-Einstellung für Kinder – diese ist ähnlich der Funktion für Haustiere und beinhaltet in der Regel die Serienaufnahme.

Zeitreihen mit der Familie fotografieren

Eine tolle Idee für junge Familien: Jedes Jahr macht man eine Aufnahme, möglichst im gleichen Setting und kann sich hinterher die Ergebnisse über die Jahre anschauen. Zuerst stehen also Mama und Papa alleine vor der Kamera – mit schwangerem Babybauch und im nächsten Jahr ist dann schon ein kleiner Knirps im gleichen Setting dabei. Spätestens nach 18 Jahren ist das eine tolle Erinnerung für alle Beteiligten und vielleicht macht man das ja noch länger so weiter.

Alte Familienfotos nachstellen

Eine schöne Idee ist es auch, alte Familienfotos nachzustellen. Wie oft findet man auf dem Dachboden, in den Schubladen oder im Nachlass der Großeltern alte Fotos auf denen die Großeltern oder sogar Urgroßeltern zu sehen sind. Wäre es nicht eine tolle Idee, diese Fotos selbst auch noch einmal nachzustellen und mit ähnlichen Klamotten in ähnlicher Pose neu zu fotografieren?

Eine Abwandlung dieses Themas ist die Inszenierung eigener Kinderfotos in der aktuellen Zeit. Hier findet man ein paar gute Tipps für das Nachstellen alter Familienfotos.

Menschen fotografieren

Menschen sind immer wieder wunderbare Fotomotive und bieten viele interessante Facetten.

Street Photography

Ein besonders interessantes Genre ist die Street Photography. In Deutschland rechtlich nicht unumstritten bzw. eher kritisch zu sehen, weil die fotografierten Personen grundsätzlich ihre Einwilligung gegeben haben müssen. In anderen Ländern ist das einfacher für den Fotografen.

Hong Kong Street Photography
Hong Kong Chinese in einer Straßenszene – Street Photography

Nachts fotografieren

Nachtfotografie ist ein beliebtes Thema – sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Ich selbst liebe diese Art der Fotografie ebenfalls und habe meine Erfahrungen und Tipps für die Nachbearbeitung von Nachtfotografie in einem separaten Artikel dazu aufgeschrieben.

Feuerwerk fotografieren

Insbesondere zur Silvesterzeit boomen die Tipps und Tricks, wie man Silvesterfeuerwerk fotografiert. Da ich selbst noch keine Gelegenheit hatte, ein Feuerwerk gekonnt in Szene zu setzen (ich stoße lieber um Mitternacht auf das neue Jahr an), kann ich hier nur exemplarisch auf einen Beitrag von Patrick Ludolph verweisen, der ein sehr gutes Tutorial dazu geschrieben hat.

Jahrmärkte fotografieren

Riesenrad auf dem Hamburger Dom
Riesenrad auf dem Hamburger Dom bei Nacht.

Nicht nur zu Silvester gibt es Feuerwerk, auch auf den Jahrmärkten bietet sich dazu die Gelegenheit. Jahrmärkte sind sowieso eine gute Location für Fotoprojekte. Dazu hatte ich mal ein paar Tipps im Blog geschrieben, die ihr hier findet.

Draußen fotografieren

Natürlich gibt es auch viele Ideen für Fotoprojekte, die ihr draußen fotografieren könnt. Dazu gehören z.B. leere Plätze, Lost places (also verlassene Industrie- und Kulturanlagen), Street Art aber auch Naturfotografie.

5 Gedanken zu „Ideen für Fotoprojekte

  1. Spitze – danke dafür, mir fehlen noch Tipps, wie ich meine Projekte dann am besten in Printprojekten inszenieren kann.

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