Neue Flickr-Gruppe: Der deutsche Schilderwald

Wer mit offenen Augen durch die Gegend – insbesondere die deutsche – läuft, wird massenweise Schilder entdecken. Gebotsschilder, Verbotsschilder, manchmal Schilder auf denen etwas gestattet wird. Grund genug, einmal die häufigsten oder absurdesten Schilder zu zeigen. Ich habe dazu einmal die Gruppe “Der deutsche Schilderwald” auf flickr.com ins Leben gerufen. Ich freue mich über zahlreiche Fotos zu diesem Thema und über Feedback zu den einzelnen Fotos.

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Fotoausrüstung auf Reisen – was mitnehmen?

Jedes Mal vor Reisebeginn stellt sich die wiederkehrende Frage für viele Fotografen: Was nehme ich von meiner Ausrüstung mit? Vor dieser Frage stand ich vor dem letzten Urlaub ebenfalls und um es vorwegzunehmen: Ich habe zu wenig Fotoausrüstung mitgenommen.

Es sollte nach Sylt gehen und bei der Planung dachte ich mir: “Gut, da reicht ein gutes Standardzoom (Tamron 28-75 f2,8) und das Reisezoom von Sigma (18-200 mm), dazu die passenden Polfilter, das Stativ, Speicherkarten und Akkus. Natürlich durfte auch das Garmin Edge 305 nicht fehlen, um die Fotos mit Geokoordinaten zu versehen. Das nimmt auch nicht soviel Platz im Auto ein. Die meisten Motive würde ich damit auch gut fotografieren können… Dachte ich…

Am Strand darf nie ein Makro-Objektiv fehlen

Schon am Strand vom Ellenbogen tat sich das erste Defizit an der Ausrüstung auf. Es fehlte das Makro-Objektiv. Zahlreiche Strandfundstücke wie z.B. Krebse, Muscheln usw. hatten sehr interessante Details vorzuweisen und ich stand nun da mit einem Standardzoom Objektiv. Die Motive habe ich natürlich trotzdem fotografiert, aber irgendwie ist dann doch ein schaler Beigeschmack geblieben (“hätte, hätte, hätte”) 😉

Krebsschere

Praktisch: Ein Telezoom-Objektiv

Es kam noch dicker: Auf einem Baum vor der Ferienwohnung hatte ein Eulenpaar ein Nest mit zwei Jungen. Ein klarer Fall für ein brennweitenstarkes Zoom-Objektiv. Nun hatte ich nur das Reisezoom bis 200 mm dabei. Zu Hause – und da lag es gut – hatte ich ein 300 mm Teleobjektiv. Das hat zwar keine großen optischen Qualitäten, aber ich wäre noch näher an die Jungen herangekommen und hätte nicht so viel Bildverschnitt gehabt.

Kauz-Junges auf Sylt

Kauz auf Sylt 2

Mit den passenden Taschen seine Fototouren organisieren

Aus diesen beiden Erfahrungen habe ich gelernt, dass ich – wenn der Platz im Reisegefährt (Auto) reicht – nichts mehr zu Hause lassen werde. Besser kann man zwei Taschen mitnehmen, um alles zu transportieren: Eine kleine, um mit leichter Ausrüstung auf die Session zu gehen oder aber einen Rucksack mit allen Objektiven und Zubehören. Ich verwende da z.B. den Lowepro Rover AW II der mir genügend Stauraum für alle Objektive, den Kamerabody und zahlreiches Zubehör bietet. Praktisch ist auch, dass man das Stativ mit auf den Rücken nimmt und so auch mal die Hände frei hat. Im oberen Bereich des Rucksacks können dann andere Dinge wie Regenjacke oder Proviant verstaut werden.

Für die touristisch angehauchten Besichtigungstouren verwende ich den Crumpler Pretty Boy 7500. Diese Tasche hat Platz für die Spiegelreflexkamera mit Objektiv und ggf. noch einem weiteren Wechselobjektiv sowie ein wenig Zubehör (Ersatzakkus, Speicherkarten) sowie einem Reiseführer, Notizbuch und was man sonst so noch alles als typischer Touri braucht.

Sowohl der Fotorucksack als auch die Fototasche haben sich bei mir absolut bewährt und sind qualitativ nicht zu beanstanden. Für den Fotorucksack von Lowepro gibt es auch eine mitgelieferte Regenhaube, die man bei stärkerem Regenschauern und Platzregen über den Rucksack ziehen kann. Auch auf längeren Wanderungen habe ich den Rucksack schon eingesetzt und bin damit äußerst zufrieden.

Eine Liste für die Reiseausrüstung

Folgende Dinge sollten meiner Meinung nach auf keinen Fall auf einer Reise in der Fotoausrüstung fehlen – vorausgesetzt, man kann sich vor Ort dann gezielt reduzieren:

  • Standardzoom-Objektiv (18-55 mm)
  • Makroobjektiv (z.B. Sigma 50 mm F2,8)
  • Teleobjektiv (z.B. Tamron 70-200 mm F2,8)
  • Wer hat: Teleobjektiv mit über 200 mm Brennweite
  • Stativ und Kugelkopf. Hier gilt Scott Kelbys Aussage: Es gibt zwei Arten von Stativen: Die, die man gut herumtragen kann und die guten.
  • Akkus und Speicherkarten natürlich
  • Diverse Filter, u.a. Polfilter, um auch bei hellem Tageslicht noch ansprechende und nicht zu flaue Fotos zu machen
  • Fotorucksack (z.B. der Lowepro Rover AW II)
  • Kleinere Fototasche (z.B. von Crumpler)
  • Laptop zum Speichern und Bearbeiten der Fotos
  • GPS-Tagger, sofern die Kamera keinen integrierten hat

Weitere Links zum Thema Fotoausrüstung und Reisefotografie

Wer auf Städtetouren geht, wird natürlich nicht die ganze Ausrüstung mitschleppen wollen – das ist dann doch hinderlich, wenn man sich mal in ein Café setzen möchte. Hier empfehle ich eine abgespeckte Ausrüstung.

http://nature-garden-travel.blogspot.com/2010/01/ausrustungs-tipp-fur-die.html

http://www.zehn.de/die-10-besten-reisefoto-tipps-2027642-0

Umfrage: Was nehmt Ihr mit beim Fotografieren im Urlaub (lens-flare.de)

http://neunzehn72.de/tipps-fur-erfolgreiche-fototouren-was-ich-gelernt-habe/

Frisches vom Tweetdeck

Immer wieder tolle Aufnahmen werden von AmazingPics gezeigt. So auch diese tollen Grashüpfer:

Wer die Seite foto-radar.de noch nicht kennen sollte: Sie sei von mir wärmstens empfohlen. Zahlreiche deutschsprachige Foto-Blogs werden dort übersichtlich in deren RSS-Feeds angezeigt, so dass man sich einen schnellen Überblick über die neuesten Blogposts verschaffen kann.

Der ZEIT Fotoblog zeigt tolle Fotografien aus Neu Delhi, genauer gesagt von Wanderarbeitern, die anlässlich der Commonwealth Spiele im Oktober unter großem Druck die Sportstätten und Infrastruktur fertigstellen müssen. Ein Appell, über die prekären Arbeitsbedingungen nachzudenken:

Die Zeitschrift derwesten.de stellt Ruhrpott-Typen vor:

Meine Stadt Oldenburg: Fußgängerzone und Innenstadt

Haarenstraße in Oldenburg
Gebäudefassaden in der Haarenstraße in Oldenburg

Die Fußgängerzone in Oldenburg wurde 1967 eingeweiht. Vorher herrschte hier auch reger Auto- und Busbetrieb, wie man an alten Fotos auf alt-oldenburg.de sehen kann. Mittlerweile ist die Oldenburger Fußgängerzone ein Besucher-Magnet für Gäste aus dem näheren und weiteren Umland bis nach Hamburg und Groningen.

Meine Stadt Oldenburg: Fußgängerzone und Innenstadt weiterlesen

Meine Stadt Oldenburg: Staatstheater

Neulich bin ich an einem Postkartenständer in Oldenburg vorbeigelaufen und war entsetzt: Die Fotos der Sehenswürdigkeiten waren lieblos umgesetzt, teilweise bei wenig stimmungsvollen Lichtverhältnissen fotografiert. Das Niveau der Umsetzung war insgesamt eher im unteren Bereich und langweilig inszeniert.

“Hat Oldenburg denn so wenig fotografisch zu bieten?” fragte ich mich. Ich habe in meinem Fotoarchiv gekramt und die Antwort auf die Frage konnte ich ruhigen Gewissens verneinen. Ich möchte Euch die Aufnahmen nicht vorenthalten und Euch meine Stadt Oldenburg aus einem etwas anderen Blickwinkel vorstellen, als man ihn auf den langweiligen Postkarten findet.

Bestimmte Gebäude und Plätze dürfen dabei natürlich nicht fehlen, so z.B. das Oldenburger Schloss, in dem auch das Landesmuseum untergebracht ist. Früher residierten hier die Grafen von Oldenburg, namentlich erwähnt natürlich Graf Anton Günther. Mit dabei ist auch das Staatstheater, die Fußgängerzone, die Alte Wache, die Lambertikirche und und und.

Ich möchte mit dem Staatstheater in Oldenburg beginnen. Das Theater ist das älteste Theater in Niedersachsen und ist unterteilt in das Große Haus, das Kleine Haus und den Spielraum. 1842 wurde das Gebäude zum ersten Mal gebaut, brannte jedoch 1891 ab. Im Jahr 1893 wurde das Staatstheater Oldenburg dann nach den Plänen des Architekten Gerhard Schnitger wieder aufgebaut.

Heute ist das Staatstheater ein beliebter Anlaufpunkt für Theaterbegeisterte der Region. Architektonisch lässt sich der Stil mit Neubarock umschreiben. Auffällig ist die große Kuppel und die Säulen.

Staatstheater Oldenburg bei Nacht

Staatstheater Oldenburg Balkon bei Nacht

Staatstheater Oldenburg

Staatstheater Oldenburg Dachgiebel