Objektivkorrekturen mit Adobe Lightroom

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Eine sehr praktische Funktion in Adobe Lightroom ist die Objektivkorrektur. Jedes Objektiv hat eine mehr oder weniger ausgeprägte Verzerrung – oft ist die Ausprägung abhängig vom Preis – und wer hat schon immer das Geld für die besten „Scherben“? Verzerrungen können z.B. tonnenförmige oder kissenförmige Verzeichnungen im Motiv sein. Sie treten insbesondere in den Brennweitenrandbereichen auf. So hat z.B. das Tamron AF 17-50 mm bei 17 mm eine sehr leichte tonnenförmige, also nach außen gewölbte Verzerrung. Diese Verzerrungen fallen mir immer besonders auf, wenn ich Architektur fotografiere. Die Gebäude sehen dann immer leicht aufgebläht aus.

Adobe Lightroom bietet für die Objektivkorrektur eine sehr komfortable Lösung. Ihr findet diese unter den Entwicklunseinstellungen (Taste D). Im rechten Entwicklungsbereich unten (ein wenig scrollen) findet sich der Punkt „Objektivkorrekturen“:

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Das praktische an der Funktion sind die zahlreichen Presets für handelsübliche Objektive. Alles, was jetzt gemacht werden muss, ist den Punkt „Profilkorrekturen aktivieren“ und im Drop Down Menü die Marke auswählen. In der Regel erkennt Lightroom dann anhand der Exif-Daten das konkrete Objektiv:

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