Fototipps Jahrmarktsfotografie

Riesenrad auf dem Hamburger Dom
Riesenrad auf dem Hamburger Dom
Riesenrad auf dem Hamburger Dom bei Nacht.

Der Herbst ist Jahrmarktzeit und Jahrmärkte sind für mich wunderbare Fotolocations. Hier kann man Bewegung, Menschen und Begegnungen, Lichteffekte und Atmosphäre einfangen. In Oldenburg hat dieses Jahr wieder der Kramermarkt stattgefunden. Auch ich war zumindest einmal dort und habe meine Pentax K5 mitgenommen (als Familienvater darf man seine DSLR auch auf einen Jahrmarkt mitnehmen). Ein paar meiner Erfahrungen zur Fotografie auf Jahrmärkten möchte ich mit euch teilen.

  • Fahrgeschäfte bieten interessante Fotomotive. Am Tage empfehle ich über manuelle Einstellungen an der Kamera die Bewegung des Fahrgeschäfts über die „Tv“-Funktion (Time Value Priority) die Belichtungszeit auf 1/30 sek oder noch etwas kürzer einzufangen. So entsteht Dynamik und das Bild wirkt interessant. Wer darunter gehen will – und das kann sich durchaus lohnen, wird um den Einsatz eines Neutral-Dichte-Filters (Graufilter) nicht herumkommen. Dieser Filter ermöglicht längere Belichtungszeiten, da weniger Licht durch die Linse gelassen wird.
  • Verkaufsstände mit den Zuckerwaren, Lebkuchenherzen und Mandeln sind natürlich immer gut geeignet, die besondere Atmosphäre eines Jahrmarkts greifbar zu machen. Hier empfehle ich persönlich, auch einmal entlang des Warenangebots zu fotografieren. Das Foto lässt Kinderherzen höher schlagen 🙂
  • Wer am Abend einen Jahrmarkt fotografiert, wird nicht unbedingt ein Stativ mitnehmen (können). Daher empfehle ich, mit einer höheren ISO-Einstellung zu fotografieren. Diese erhöht die Lichtempfindlichkeit. Der Nachteil dabei: Die Fotos werden verrauschter. Moderne Digitalkameras können das Rauschen allerdings schon relativ gut unterdrücken, so dass Aufnahmen mit ISO 1.600 oder gar 3.200 mittlerweile relativ gut aussehen.

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Sehr schöne weitere Tipps zum Thema „Fotografieren auf Jahrmärkten“ gibt es u.a. bei fokussiert.com und bei prophoto-online.de

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