Warum ich meine Nikon Coolpix so liebe

Nikon Coolpix P340 von vorne

Nikon Coolpix P340 von vorne

Ich fotografiere gerne mit meiner ausgewachsenen Pentax K5 II und dem ganzen Zubehör: Batteriegriff, Wechselobjektive, Blitzgerät, Stativ inklusive Kugelkopf usw. Ich stelle mich gerne morgens zum Sonnenaufgang in die Natur, um besondere Momente fotografisch in Szene zu setzen. Und dennoch: Sehr viele gute Bilder (zumindest ich finde sie gut) mache ich nicht mit der DSLR, sondern mit meiner kleinen Nikon Coolpix P340.

Warum ich meine Nikon Coolpix so liebe weiterlesen

Günstiger Regenschutz für die Kamera selbst gemacht

Regenschutz Kamera Frischhaltefolie
Ein einfacher Regenschutz für die Kamera selbst gebaut. Alles, was man dazu benötigt, ist Frischhaltefolie aus dem Drogeriemarkt oder Supermarkt.

Bei Regen fotografieren kann durchaus seinen Reiz haben – doch wie schützt man seine Kamera effektiv vor Regen? Neben einigen teuren Spezial-Hüllen, die man im Handel erwerben kann, kann man sich mit einfachen Mitteln einen sehr guten Regenschutz für die eigene Kamera selbst basteln. Alles, was man dazu braucht, bekommt man im Drogeriemarkt.

Günstiger Regenschutz für die Kamera selbst gemacht weiterlesen

Test: Manfrotto Kugelkopf Mini 494RC2

Der Manfrotto Kugelkopf 494RC2 ist ein kleiner, kompakter Stativkugelkopf, welcher auch auf kleinere Objektive, wie z.B. dem Joby GorillaPod SLR-Zoom passt. Aus diesem Grunde hatte ich mich vor einiger Zeit auf die Suche nach einem Kugelkopf gemacht, welches auch über eine Schnellspannplatte verfügt. Das ewige Geschraube am GorillaPod mit der Kamera ist auf Dauer nämlich nicht nur nervig gewesen, sondern auch umständlich und zeitraubend, wenn es um die schnelle Rüstzeit ging.

Nach einiger Recherche bin ich dann auf das Manfrotto 494RC2 gekommen. Dieses bietet neben der Schnellspannplatte auch noch eine weitere Schraube für die Friktion. Mit Hilfe dieser Funktion lässt sich der Kugelkopf weiter stabilisieren, so dass auch sehr schwere Kameras / Objektive getragen werden können.

Die Verarbeitung des Manfrotto 494RC2 ist so gut, wie man das von Manfrotto gewohnt ist: Sehr solide und wertig. Der Kugelkopf arbeitet präzise und hält auch schwere Kamera-Objektiv-Kombinationen. Mit Hilfe einer Adapterschraube von 3/8 auf 1/4 lässt sich das Manfrotto 494RC2 hervorragend an das Joby GorillaPod SLR-Zoom anschließen. Das GorillaPod SLR-Zoom hält inkl. des Manfrotto Kugelkopfs auch eine recht schwere Pentax K100 inkl. 50mm Makroobjektiv von Sigma.
Angenehm finde ich die Sicherheitsveriegelung der Schnellspannplatte. Mit Hilfe eines Stiftes, den man runterdrücken muss wird die Schnellspannung arretiert und die Kamera kann nicht durch unbeabsichtigtes Öffnen des Hebels vom Kugelkopf fallen.

Dabei ist das 494RC2 auch so gut, dass ich es ohne Weiteres auch an einem großen Stativ verwende (siehe Bild oben). Auch hier habe ich noch keine negativen Eigenschaften feststellen können.

Fazit

Das Manfrotto 494RC2 mit mitgelieferter Schnellspannplatte ist ein sehr gutes Kugelkopfgelenk für Stative. Durch seine solide Bauweise ist es vielseitig einsetzbar und genügt auch hohen Qualitätsansprüchen.

Pentax K-x in verschiedenen Farben

Pentax goes Farbvielfalt bei der Pentax K-x. Wie Pentax diese Woche angekündigt hat, wird es die DSLR K-x in acht weiteren verschiedenen Farben geben. Die Auflage ist limitiert und die Kamera wird mit dem schwarzen Kit-Objektiv 18-55 mm ausgeliefert. Folgende Farben sind ab März/April erhältlich:

  • Beige
  • Hellbraun
  • Schokolade
  • Metall Fuchsia
  • Metall Türkis
  • Metall Dunkelgrau
  • Olive grün
  • Pink

Zu den Leistungsmerkmalen der Kamera gehört:

  • 12 Megapixelsensor
  • HD-Video Funktion
  • Live View
  • Besonders kleines und kompaktes Gehäuse
  • Kameraintegrierte Shake Reduction für alle Objektive

Aus meiner Sicht eine witzige Idee für die Lifestlye-orientierte Kundschaft. Ich bin gespannt, wie sich die Absatzzahlen entwickeln und ob man demnächst tatsächlich auch Leute trifft, die mit diesem bunten Gerät durch die Gegend laufen. Ich persönlich halte es lieber schlicht schwarz. So wie ich meinen iPod übrigens auch gekauft habe. 😉

Test: Stativ GorillaPod SLR Zoom von Joby

Scott Kelby sagt:

„Es gibt zwei Arten von Stativen: Die, die man leicht herumtragen kann und die guten.“

Das Joby GorillaPod SLR-Zoom gehört sicherlich zur ersten Gattung von Stativen: Man kann es überall gut mithinnehmen. Vergleichbar mit vollwertigen Stativen ist es eh nicht – es ist als Reisestativ gedacht. Stellt sich nun die Frage, ob im Umkehrschluß das Joby GorillaPod dennoch etwas taugt. Vorab: Ja, aus meiner Sicht ist es ein gutes Taschenstativ. Aber der Reihe nach.

Lieferumfang und Verarbeitung

Das Joby GorillaPod SLR-Zoom wird inkl. einer Adapterschraube von 1/4 Zoll auf 3/8 Zoll ausgeliefert. So besteht die Möglichkeit, diverse Kugelköpfeaufzumontieren. Dazu später mehr. Das Stativ selbst besteht aus drei Beinen, die mit zahlreichen Gelenken versehen sind. So erhält das GorillaPod seine vom Hersteller versprochene Flexibilität. Joby verspricht sogar, dass man das Stativ z.B. an Laternenpfähle montieren kann. Wichtig ist natürlich, das die Gelenke auch im Dauergebrauch nicht zu wabbelig werden. Immerhin soll das GorillaPod SLR-Zoom eine DSLR inkl. Objektiv mit einem Maximalgewicht von 3.000 Gramm tragen können. Die drei Beine sind an den Füßen gummiert, so dass ein guter Stand gewährleistet wird. Insgesamt macht das GorillaPod einen gut verarbeiteten Eindruck.

 

Praxistauglichkeit

Das GorillaPod SLR-Zoom bringt ca. 240 g auf die Waage und eignet sich auf Grund seiner kompakten Maße (24,9 x 6,1 x 6,1 cm) sehr gut für die permanente Begleitung in der Fototasche. Das Stativ eignet sich für spontane Fotos sehr gut, allerdings empfiehlt es sich, einen Kugelkopf mit dabei zu haben: Ohne dauert die manuelle Montage ohne Schnellspannplatte doch etwas länger und ist etwas umständlich.

Joby GorillaPod im Einsatz

Ich verwende das GorillaPod regelmäßig mit einer recht schweren Pentax K100D und dem Tamron 28-75 mm Objektiv. Das Stativ hält beide Ausrüstungsgegenstände sehr gut und ohne nachzugeben. Durch die flexible Gelenkanordnung findet das GorillaPod auch auf unebenem Untergrund immer gut Halt. Insbesondere bei der Makrofotografie ist das bei bodennahen Motiven wichtig.

Bei der Verwendung des GorillaPods schalte ich die Kamera immer auf Selbstauslöser mit Spiegelvorauslösung. So minmiere ich die Verwacklungsgefahr. Das Joby-Stativ ist ja schon auf Grund seiner Gelenkkonstruktion und Leichtigkeit etwas anfälliger gegen Verwacklungen als Vollstative. Noch ein Tipp: Es empfiehlt sich, immer ein Bein des GorillaPods unter das Objektiv zu bringen. So erhöht sich die Stabilität enorm.

Das GorillaPod als Standobjektiv erlaubt zunächst nur Aufnahmen im Querformat. Für Aufnahmen im Hochformat muss man das Stativ um ene Stange oder ähnliches wickeln. Hier hat die Standfestigkeit des GorillaPods nicht überzeugt. Manchmal rutscht das Stativ runter oder die Kamera neigt sich während des Fotografierens gen Boden.

Die Konstruktion ohne Kugelkopf bedeutet natürlich, dass der Wechsel bzw. Abbau des Stativs etwas mühselig ist. Ich habe daher einen leichten Manfrotto Kugelkopf mit Hilfe der Adapterschraube montiert. Dies bietet zum einen den Vorteil der schnellen Montage durch die Schnellspannplatte, zum anderen gewinnt man dadurch noch mehr Flexibilität bei der Einstellung der Kamera auf das Motiv.

Sofern man einen Stativfuß unter das Objektiv stellt, wird es selbst mit einer größeren Ausrüstung noch nicht kippelig.

Fazit:

Das Joby GorillaPod ist trotz der systembedingten Schwächen ein ideales Stativ für Reisen und wenn man kein grßes Stativ mit sich rumtragen möchte oder kann. Ich gehe z.B. auf Geschäftsreisen nicht mehr ohne das Joby aus dem Haus und habe es schon so manches Mal genutzt, um Fotos zu machen, die ich sonst verpasst hätte. Eine Schwäche besteht mit Sicherheit darin, dass man für hochformatige Fotos das Gorillpod an einen anderen Anker klammern muss. Je nach Beschaffenheit rutscht das Joby dann runter – und wenn es auch nur marginal ist – gerade bei Nachtaufnahmen mit langen Belichtungszeiten ist das ein Manko.