Ein Tag in Ottensen (Hamburg)

Wer Hamburg auch mal abseits des Jungfernstiegs und der Mönckebergstraße kennenlernen möchte, sollte nach Ottensen fahren. Die Geschäfte rund um die Ottenser Hauptstraße sind individuell und oft merkt man ihnen an, dass die Inhaber ihr Herzblut in das Geschäft gesteckt haben. Hier findet man so schöne Geschäfte, die wieder zum Stöbern aber auch zum Plauschen einladen. Einige Beispiele gefällig: Der Bonscheladen in der Friedensallee ist großartig. Mehrere Dutzend Bonbonsorten warten in großen Gläsern darauf, von den Kunden in Tütchen oder Bonsche-Dosen gepackt zu werden. Wer zur richtigen Zeit kommt, hat die Möglichkeit, beim Bonschemachen zuzuschauen. Die Schauproduktion findet Di-Fr um 16.15 Uhr und am Samstag um 14.30 Uhr statt.

Wer auf der Suche nach interessanten und exklusiven Kinderklamotten ist, wird in einem Hinterhof in der Ottenser Hauptstraße bei „Vergissmeinnicht“ fündig. Männergeschenke gibt es bei „JederMann“. Und wer Hunger bekommt, kann z.B. beim Bistro „Teufels Küche“ ganz hervorragend und zu günstigen Preisen essen. Wer Glück hat, bekommt dabei sogar den Fensterplatz und kann so das Leben auf der Straße weiter beobachten.

Wer ein gutes Eis essen möchte, ist im Eiscafé Eisliebe gut aufgehoben. Die Adresse: Bei der Reitbahn 2. Im Sommer sollte man jedoch etwas Wartezeit mitbringen. An normalen Cafés mangelt es in Ottensen nicht. Wer gerne „Leute guckt“ ist z.B. im Café Knuth in der Großen Rainstraße gut aufgehoben.

 

Hamburg: Fotos vom Rathaus

Am letzten Wochenende fotografierte ich bei äußerst widrigen Temperaturen (-8° C) in der Hamburger Innenstadt. Ich hatte meine leichte Ausrüstung dabei: Tamron 28-75mm F2,8, Joby Gorilla Pod und Manfrotto Kugelkopf. Die Fotos vom Rathaus haben sicherlich keinen Anspruch auf einen Fotografie-Preis, aber ich möchte sie Euch dennoch nicht vorenthalten.

Ein Problem, mit dem ich dann am nächsten Tag zu tun bekommen hatte, waren meine Akkus, die in der Kälte so sehr an Leistung eingebüßt hatten, dass ich nicht mehr weiterfotografieren konnte. Beim nächsten Mal werde ich mir daher sicherlich die Tipps von Olaf Bathke und Henning Wüst zu Herzen nehmen. Hier steht sehr gut beschrieben, worauf man beim Fotografieren in der Kälte achten solle.

Meine Stadt Oldenburg: Fußgängerzone und Innenstadt

Haarenstraße in Oldenburg
Gebäudefassaden in der Haarenstraße in Oldenburg

Die Fußgängerzone in Oldenburg wurde 1967 eingeweiht. Vorher herrschte hier auch reger Auto- und Busbetrieb, wie man an alten Fotos auf alt-oldenburg.de sehen kann. Mittlerweile ist die Oldenburger Fußgängerzone ein Besucher-Magnet für Gäste aus dem näheren und weiteren Umland bis nach Hamburg und Groningen.

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Meine Stadt Oldenburg: Staatstheater

Neulich bin ich an einem Postkartenständer in Oldenburg vorbeigelaufen und war entsetzt: Die Fotos der Sehenswürdigkeiten waren lieblos umgesetzt, teilweise bei wenig stimmungsvollen Lichtverhältnissen fotografiert. Das Niveau der Umsetzung war insgesamt eher im unteren Bereich und langweilig inszeniert.

„Hat Oldenburg denn so wenig fotografisch zu bieten?“ fragte ich mich. Ich habe in meinem Fotoarchiv gekramt und die Antwort auf die Frage konnte ich ruhigen Gewissens verneinen. Ich möchte Euch die Aufnahmen nicht vorenthalten und Euch meine Stadt Oldenburg aus einem etwas anderen Blickwinkel vorstellen, als man ihn auf den langweiligen Postkarten findet.

Bestimmte Gebäude und Plätze dürfen dabei natürlich nicht fehlen, so z.B. das Oldenburger Schloss, in dem auch das Landesmuseum untergebracht ist. Früher residierten hier die Grafen von Oldenburg, namentlich erwähnt natürlich Graf Anton Günther. Mit dabei ist auch das Staatstheater, die Fußgängerzone, die Alte Wache, die Lambertikirche und und und.

Ich möchte mit dem Staatstheater in Oldenburg beginnen. Das Theater ist das älteste Theater in Niedersachsen und ist unterteilt in das Große Haus, das Kleine Haus und den Spielraum. 1842 wurde das Gebäude zum ersten Mal gebaut, brannte jedoch 1891 ab. Im Jahr 1893 wurde das Staatstheater Oldenburg dann nach den Plänen des Architekten Gerhard Schnitger wieder aufgebaut.

Heute ist das Staatstheater ein beliebter Anlaufpunkt für Theaterbegeisterte der Region. Architektonisch lässt sich der Stil mit Neubarock umschreiben. Auffällig ist die große Kuppel und die Säulen.

Staatstheater Oldenburg bei Nacht

Staatstheater Oldenburg Balkon bei Nacht

Staatstheater Oldenburg

Staatstheater Oldenburg Dachgiebel

Fotos vom Oldenburger Hafen

Nur  im Winter ist die Luft manchmal so klar, dass man dies auch auf den Fotos regelrecht spüren kann. Auf einem Rundgang an einem solchen sonnigen Wintertag durch den Oldenburger Hafen (ja, Oldenburg hat einen Hafen) hatte ich die Gelegenheit ein paar tolle Fotos zu machen. Allerdings sind darauf keine Schiffe zu sehen, was man für einen Hafen erwarten würde, sondern eher ein wenig drumherum.

Das ist übrigens auch ein tolles Fotoprojekt: Laufe mit der Kamera durch Deinen Heimatort und fotografiere Motive, die auf Postkarten gezeigt werden – allerdings endlich mal aus einem interessanten Blickwinkel. 😉