Crowdfunding: Monkey Island Macher sammeln über 3,3 Mio. Dollar für neues Spiel ein

Die Kreativköpfe Tim Schafers und Ron Gilbert, vielen der Mittdreissiger bekannt von den Lucas Arts Adventures Monkey Island, haben über die Crowdfunding Plattform „Kickstarter“ 3,3 Mio. US-Dollar eingesammelt. Ziel der Finanzierungsrunde ist ein neues Adventure-Spiel im Stile der alten Tradition.

Double Fine auf Kickstarter.com

Das Spiel wird Double Fine heißen und im Oktober 2012 erscheinen. Das Finanzierungsziel lag bei 400.000 $, wobei man als Crowdfunder zwischen verschiedenen Beträgen zwischen 15 und 10.000 $ wählen konnte. Wer 15$ investierte, erhält zukünftig in der Entwicklungsphase des Spiels Vorabversionen und am Ende einen kostenlosen Download des Spiels. Am anderen Ende der Range stehen dann eine ganze Menge weiterer Goodies wie z.B. ein persönliches Treffen mit Ron Gilbert und Tim Schafers.

Das Spiel Double Fine wird ganz in der Tradition der Klick-Adventure Monkey Island oder Day of the Tentacle ablaufen. Man wird also mit seinem Charakter durch eine Welt laufen, mit anderen Personen sprechen, Gegenstände einsammeln und mit diesen Aktionen durchführen, um zum Ziel zu gelangen.

Die Finanzierung von Double Fine zeigt, dass Crowdfunding mittlerweile ein – wenn auch noch kein großer, aber wichtiger Bestandteil des Finanzsystems darstellt. Typisch ist jedoch, dass diese Plattformen wieder mal nicht von den etablierten Anbietern kommen (in diesem Fall Banken), sondern von Dritten. Eine Erfahrung, die z.B. die Musikindustrie 2003 mit dem iTunes Store ebenfalls machen musste.

Social Media erfordert eine einheitliche Kommunikationsstrategie

Kommunikation ist keine Einbahnstraße

Viele Unternehmen haben immer noch Angst vor Social Media. Zu groß erscheinen die Risiken, wenn sich ein Kunde auf der eigenen Facebook-Seite beschwert und Tausende anderer Konsumenten können mitlesen. „Was sollen diese bloß von uns denken? Hat man als Unternehmen etwa seine Prozesse nicht im Griff? Lässt man sich die Kommunikationshoheit nehmen?“ Dann besser kein Social Media, kein Earned Media… Die schlechte Nachricht für Unternehmenslenker, die so denken: Die Kunden schreiben sowieso ihre Meinung über das Produkt, die Marke, das Unternehmen, völlig egal, ob man selbst mitmischt oder nicht. Die gute Nachricht: Mitmischen erhöht die Kontrolle über die Kommunikation.  Voraussetzung ist jedoch eine Kommunikationsstrategie, die von Konsistenz und Authentizität geprägt ist.
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eCommerce Trends Weihnachten 2011

Es ist Samstag Nachmittag an einem Adventswochenende. Ich stehe bei Spielemax in der Kassenschlange – in einer Kassenschlange von vieren. Sie ist lang. Vor meinem geistigen Auge erscheint ein Schild, bekannt aus Vergnügungsparks: „Wartezeit ab hier: 60 Minuten“. Die Gänge sind eng, ich werde paketbeladen immer wieder zu Seite gedrängt. Draußen im Cafe nebenan wartet meine Frau mit einem Latte Macchiato auf mich. Der ist jetzt wahrscheinlich schon kalt. Warum tue ich mir das an? Diese Frage stellen sich dieses Jahr viele Menschen und dies spiegelt sich auch in den Marktzahlen zum eCommerce wieder. Ich recherchiere, während ich in der Warteschlange langsam nach vorne rutsche. eCommerce Trends Weihnachten 2011 weiterlesen

4 kostenlose SEO Analyse-Tools

Wer mehr über seine Website und die dazugehörigen SEO-Werte erfahren möchte, kann sich diverser kostenloser Monitoring- und Analyse-Tools bedienen. Ich habe einmal vier Tools beleuchtet: Searchmetrics Rapid, Seitwert, Google Webmaster Tools und Open Site Explorer. 4 kostenlose SEO Analyse-Tools weiterlesen

Please rob me oder der Sinn und Unsinn von Foursquare & Co.

Welchen tieferen Sinn hat es, sich bei Diensten wie Foursquare anzumelden und dann regelmäßig seine Position der Umwelt mitzuteilen?
Auf der einen Seite kauft man sich Zeitschaltuhren und lässt das Licht an, wenn man das Haus für eine Reise verlässt. Die Nachbarn werden gebeten, regelmäßig nach dem Rechten zu schauen und den Briefkasten zu leeren. Alles, damit das verlassene Haus einen weiterhin bewohnten Eindruck macht. Und warum das ganze? Klar, damit Einbrecher nicht auf die Idee kommen, das es hier einfach was zu holen gibt. Auf der anderen Seite haben vielleicht genau diese Leute mit den Zeitschaltuhren auch Smartphones, auf denen Foursquare, Gowalla, Facebook und andere Dienste installiert sind, mit denen man seinen „Freunden“ (und möglicherweise der Öffentlichkeit) mitteilt, wo man sich nun gerade aufhält.

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