Sistrix bietet kostenlose Smart-Version an

SISTRIX Smart - kostenlose SEO-Analysen und Website-Check 2013-02-15 09-08-09Der SEO Monitoring Anbieter Sistrix bietet seit kurzem auch eine kostenlose Version seiner populären Toolbox an. Unter dem Namen Sistrix Smart können Webmaster kleinerer Websites ein einzelnes Projekt in Sistrix anlegen und beobachten. Dabei sind viele Funktionen der großen Version nutzbar: onpage Seitenanalyse inkl. Empfehlungen fur die weitere Optimierung, Anzahl der Social Signals für die eigene Site und Wettbewerber, Rankingverlauf auf bis zu 100 selbst gewählten Keywords usw.
Sistrix Smart soll Betreibern kleinerer Websites helfen, die Auffindbarkeit im Google Index zu verbessern.

AGOF-Studie zur Werbewahrnehmung von Display Ads

In einem meiner vorangegangenen Artikel habe ich mich mit den Qualitätskriterien des Display Advertisings beschäftigt. Nun hat vor geraumer Zeit die AGOF angekündigt, eine Studie zur Werbewahrnehmung von Display Anzeigen durchzuführen. Ziel der Studie soll sein, den Einfluss von Platzierung, Umfeld und Form der Werbung auf die Wahrnehmung näher zu beleuchten. Gemeinsam mit dem Eyetracking-Spezialisten „eye sqare“ wurden Eye Tracking Studien durchgeführt, um die o.g. Parameter auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. Erste Ergebnisse lassen, so AGOF-Vorstand Thomas Duhr, darauf schließen, dass nicht nur die Visibility eines Werbemittels Einfluss auf die Wahrnehmung habe. Soweit so gut, wie ich finde, das alleine ist noch nicht bemerkenswert – die BILD-Zeitung arbeitet immerhin auch mit Nacktbildern im „nicht sichtbaren Bereich“ unterhalb des Page Folds ;). Somit dürfte der Inhalt eines Werbemittels sicherlich auch Relevanz haben. Warten wir also das Ergebnis ab.

Spannend wird es aber, wenn man sich das mittel- bis langfristige Ziel dieser Bemühungen ansieht: Die AGOF möchte eine neue „Online-Währung“ schaffen, den sog. O-Wert (Online-Wert), der ein Ergebnis der einzelnen Parameter darstellen soll und auch in das AGOF-Tool TOP einfließen soll. Wird dies das Ende der Page/Ad Impressions bedeuten? Wir werden sehen, wie es weitergeht.

Messung viraler Reichweite mit AddThis

Virale Reichweite mit AddThis messen

Wer gerne erfahren möchte, wie viele Personen den Facebook Like Button oder andere Shares auf der eigenen Website drücken, kann mit AddThis eine gute Statistik darüber erhalten. So lässt sich die virale Reichweite dieser Share-Funktionen einfach und übersichtlich messen.
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Google startet Info-Website startmobile.de

Der Suchmaschinen-Riese Google startet mit der Website startmobile.de seine mobile Initiative. Ziel der Site ist die umfassende Information von Entscheidern bzgl. der mobilen Internetnutzung und der daraus resultierenden Maßnahmen für Website-Betreiber. Google will damit klar seine mobile Strategie vorantreiben und natürlich auch den mobilen Werbemarkt anheizen. Angesichts der stark steigenden Anzahl an Smartphone-Nutzern weltweit und auch in Deutschland ist dies auch nicht verwunderlich. Die Website bietet in verschiedenen Bereichen folgende Informationen:

  • Studien zur mobilen Nutzung allgemein
  • Ein Website-Check, mit der man seine Website auf mobile Tauglichkeit testen lassen kann (inkl. Verbesserungsempfehlungen)
  •  Agenturen, die einem bei der Umsetzung einer mobilen Website behilflich sein können.

Aus meiner Sicht ist das ein guter Einstieg in die mobile Welt für Unternehmen und Website-Betreiber. Auch eine Vielzahl anderer Studien geht mittlerweile vom Siegeszug des mobilen Internets aus. So bietet die Initiative D21 gemeinsam mit TNS Infratest eine Studie zur mobilen Internetnutzung 2012 in Deutschland.

Mein Blog hat übrigens 4 von 5 Fitnesspunkten bei der mobilen Anwendung. 🙂 Das neue WordPress Theme ist also schon ganz gut für die Zukunft gerüstet.

Crowd Sourcing mit Jovoto

Spätestens seit Clay Shirky Buch „Here Comes Everybody: How Change Happens when People Come Together“ ist klar: Die Macht der Masse gepaart mit den modernen Kommunikationsmitteln entwickelt immer neue Formen der Zusammenarbeit. Um gute Ideen zu generieren, bedarf es nicht mehr zwingend einer klassischen Organisation wie eine Unternehmung, die auf Dauer angelegt ist. Wikipedia ist dabei wohl eines der ältesten und bekanntesten Beispiele, wie etablierte Lexikon-Verlage durch die Organisation der Vielen ernsthafte Konkurrenz bekommen.

Eine relativ neue Form dieses sog. Crowd Sourcings ist die Mitarbeit an Produkten, Marketing-Kampagnen, Serviceleistungen und Verpackungen etablierter (Marken-)Unternehmen. Jovoto ist dafür ein gutes Beispiel und bietet Unternehmen wie z.B. Coca Cola, Starbucks, mobile.de etc. eine Plattform für Ideengenerierung durch Konsumenten.

Die Idee ist dabei denkbar einfach: Auf der einen Seite stellen Unternehmen eine Aufgabe auf die Plattform und dotieren diese mit einem Preisgeld. Dabei werden die unterschiedlichen Plätze sowie der Preis für den tatsächlichen Einsatz der Idee angegeben. Für die Kampagne von mobile.de zur Entwicklung einer HR-Strategie sieht das dann so aus:

Darüber hinaus wird ein detailliertes Briefing inkl. weiterführender Materialien (wie z.B. Grafikvorlagen, Informations-Links etc.) angezeigt. So können sich die interessierten Hobby-Kreativen ein Bild von der anliegenden Aufgabe machen. In einem weiteren Bereich des Projekts werden die bereits eingereichten Arbeiten in einer Galerie gezeigt. Wer möchte, kann sich so natürlich Anregungen holen.

Auf der anderen Seite können sich Konsumenten auf Jovoto registrieren und durch die unterschiedlichen Crowd Sourcing Projekte klicken. Bei Interesse kann man dann teilnehmen und seine Ideen einreichen. Diese werden in der Galerie auch gleich kommentiert. Eine gute Idee, um weitere Verbesserungsvorschläge gleich einzuarbeiten.

Für Unternehmen ergeben sich so einige Vorteile:

  • Schon im Vorfeld wird über die Marke, das Unternehmen und das Vorhaben gesprochen. Die Aufmerksamkeit ist dabei deutlich intensiver als durch einen TV-Spot o.ä.
  • Eine Vielzahl von Ideen zum Thema kommt relativ schnell zusammen, dabei ist die Spanne von Einfällen sehr groß – es gibt in der Phase der Ideeneinreichung kaum Denkverbote oder Ressourcen-Limitationen, die ggf. eine Agentur mit dem gleichen Auftrag haben könnte. Agenturen machen in der Regel nicht Dutzende von Vorschlägen, sondern evtl. drei bis max. fünf.
  • Durch das sofortige User-Feedback und die Bewertungsphase durch die Teilnehmer kann schnell ein Trend erkannt werden. Bereits in dieser Konzeptionsphase lassen sich also wenig aussichtsreiche Vorschläge identifizieren und aus dem Rennen nehmen.

Am Ende schaut natürlich eine Jury aus Unternehmensvertretern und Experten die Vorschläge durch und kann diese ggf. den internen Erfordernissen anpassen. So ist letztlich auch gewährleistet, dass es zu keinem Kontrollverlust kommt.

Crowdsourcing wie bei Jovoto ist aus meiner Sicht eine gute Methode, das Wissen und die Kreativität von Einzelpersonen gebündelt abzufragen und für die Weiterentwicklung der eigenen Ziele zu nutzen. Auch für die Teilnehmer hat Crowdsourcing seinen Reiz: So kann man seine eigene Kreativität vielen Personen zugänglich machen und die Produkt- und Prozessverbesserungen kommen einem als Konsumenten natürlich auch zugute. Am schönsten dürfte es aber wohl sein, wenn man am Ende sagen kann: „Sieh‘ mal, das kommt von mir!“