Mein Jahresrückblick 2009 in Bildern

Oliver Schaef hat es auf seinem Blog fotolism.us vorgemacht, ich folge seinem Aufruf. 🙂 Mein Jahresrückblick in Bildern.

Frans Lanting: Naturfotograf aus Leidenschaft

Schon bevor ich selbst das Fotografieren als Hobby entdeckte, faszinierte mich der Bildband “Auge in Auge” (engl.: Eye to eye) von Frans Lanting. Lanting zählt sicherlich zu den bekanntesten und besten Natur- und Wildlife-Fotografen und daher möchte ich ihn und seine Arbeit in einem kurzen Porträt vorstellen.

Website von Frans Lanting
Website von Frans Lanting

Frans Lanting wurde 1951 in Rotterdam geboren. Er studierte Environmental Economics an der dortigen Erasmus-Universität und schloss 1977 mit dem Master ab. Nach dem Studium emmigrierte er in die USA, wo er in Santa Cruz Umweltplanung studierte. Hier entschied er sich, sich ganz der Fotografie zu widmen. Dabei ging er im Wesentlichen autodidaktisch vor.

Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Magazinen (GEO, National Geographic u.v.a.) und Bildbänden veröffentlicht. 1991 wurde er zum Wildlife Photographer of the Year der BBC gekürt. Lanting gehört der Royal Photographic Society London an.

Lantings Fotoreisen führten in die unterschiedlichsten Regionen. 1993 veröffentlichte er den Bildband Okawango. Afrikas letztes Paradies, weitere Reisen führten in die Antarktis zu den Pinguinen, nach Borneo in die Regenwälder oder nach Peru.

Seine bekanntesten Bildbände sind sicherlich Auge in Auge, Jungles und LEBEN – Eine Reise durch die Zeit. Alle drei sind sehr lohnenswerte Dokumentationen. Der Bildband Leben bringt übrigens ein Gewicht von 3 kg auf die Waage. 😉 Lantings Anspruch an seine Arbeit besteht auch darin, auf die Schönheit der Natur aufmerksam zu machen und darauf hinzuweisen, wie schützenswert unsere Umwelt ist.

Wer mehr über Frans Lanting, seine Arbeit und seine Fotografien erfahren möchte, dem kann ich folgende Links empfehlen:

  1. Website von Frans Lanting
  2. GEO-Portfolio “Frans Lanting”
  3. Gallery von Frans Lanting

Die Bildbände von Frans Lanting kann man bei Amazon.de kaufen:

Fotografieren an wolkigen und regnerischen Tagen

Der Herbst hat nicht nur sonnige Tage mit bunten Motiven, sondern gerade jetzt überwiegt das schlechte Wetter. Für viele Fotografen ein Grund, das fotografieren einzustellen. Zu Unrecht, wie ich finde. Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich auch an trüben Tagen tolle Fotos machen.

  1. Spare einfach den Himmel aus: An Wolkentagen solltest Du versuchen, so wenig Himmel wie möglich zu fotografieren. Später lässt sich über die Tonwertkorrektur in Photoshop der Himmel auch noch nachbessern. Da gerade im Herbst viele Motive am Boden zu finden sind (Pilze, Blätter, Moos etc.), ist es gar nicht so schwer, auf den Himmel zu verzichten. Zumindest, wenn er nur grau in grau ist.
    Regenwolken in Szene gesetzt
    Regenwolken in Szene gesetzt

    regenwetter-foto-1-3
    Bodennahe Fotos bei trübem Wetter
  2. Direkt nach einem Regenguß lassen sich besonders tolle Aufnahmen machen, z.B. von Wassertropfen auf Blättern o.ä.

    Regentropfen nach Regen
    Regentropfen nach Regen
  3. Wenn man den Himmel nicht aussparen möchte oder kann: Beziehe Wetterphänomene in die Fotos ein. Gerade im Gebirge oder an der Küste können Wolkenformationen oder Nebel schöne Bildelemente sein. Dazu gehört natürlich auch immer ein wenig Glück, wenn z.B. die Sonne durchkommt und sog. Engelsrutschen entstehen.

    Engelsrutschen am Hamburger Hafen
    Engelsrutschen am Hamburger Hafen
  4. Wenn draußen gar nichts geht: Schnapp Dir Deine Kamera und gehe aufmerksam in der Wohnung herum. Es finden sich garantiert ein paar interessante Motive, die man aus untypischen Blickwinkeln fotografieren kann. Oder mit dem Makroobjektiv…

Fotoprojekte: Ideen für das nächste Shooting

Orangefarbene Paprika Farbspiel
Fliegenpilz Makro
Dieser Fliegenpilz wurde im Herbst fotografiert. Wichtig ist, die Kamera auf “Augenhöhe” des Pilzes zu bringen. Ansonsten würde das Motiv langweilig wirken.

Bei der Durchsicht meiner Fotos entdecke ich – manchmal ganz nebenbei – tolle Fotoprojekte Ideen. Ansätze, die ich so gar nicht vermutet hätte, ziehen sich durch mein Portfolio. Das möchte ich euch nicht vorenthalten. Daher hier ein paar Anregungen, gerne zum Nachmachen. Fotoprojekte: Ideen für das nächste Shooting weiterlesen

Der Oldenburger Hafen in Bildern

Kunst am Oldenburger Hafen.
Kunst am Oldenburger Hafen.
Kunst am Oldenburger Hafen.

Ja, Oldenburg hat einen Hafen – man mag es kaum glauben. Was für Hamburg die Elbe ist, ist für Oldenburg die Hunte. Und genau da liegt der Oldenburger Hafen. Nun darf man hier sicher keinen Umschlag wie an Seehäfen erwarten. Vielmehr gilt der Hafen Oldenburg als einer der größten Binnenhäfen Niedersachsens – so rühmt sich zumindest die Oldenburger Stadtwebsite. Das bedeutet in Zahlen ausgedrückt, dass 2012 immerhin 1,2 Millionen Tonnen umgeschlagen wurden. Überwiegend Schüttgut und landwirtschaftliche Ladung. Zum Vergleich: Der Hamburger Hafen hat im gleichen Jahr (2012) 130 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen – aber das ist natürlich auch ein internationaler Seehafen.

Oldenburger Hafen als Fotomotiv

Bei gutem Winterwetter am Oldenburger Hafen langzulaufen und zu fotografieren ist sicherlich nicht so spektakulär wie auf den Hamburger Landungsbrücken. Dennoch lassen sich ein paar gute Aufnahmen machen, wenn man die Augen offen hält. Ich habe eine kleine Fotogalerie vom Hafen in Oldenburg erstellt. Meine Favoriten sind dabei folgende Fotos:

Stauwasser am Hafen in Oldenburg
Stauwasser am Hafen in Oldenburg
Spiegelung in der Landesbank Oldenburg
Spiegelung in der Landesbank Oldenburg

Oldenburger Hafen – Rundfahrten möglich

Wer den Oldenburger Hafen auch mal von der Wasserseite erleben möchte, kann natürlich auch eine Hafenrundfahrt buchen. Auf bis zu zwei Börtebooten, die ehemals vor Helgoland ihren Dienst verrichtet haben, lässt sich der Binnenhafen an der Huntestadt erkunden. Ich selbst habe das auch schon einmal auf einem Team-Event mitgemacht und dabei erfährt man tatsächlich so einiges neues – auch für eingefleischte Oldenburger. So wußte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Eisenbahnbrücke über den Oldenburger Hafen (Hunte) die älteste Eisenbahnklappbrücke Europas ist. In heißen Sommern kann sich das Metall der Brücke schon einmal so ausdehnen, dass der Klappmechanismus wochenlang nicht genutzt werden kann.