LaCie Mobile Disk im Test

Da ich meine Fotos nicht alle auf der internen Festplatte meines Macbooks speichern kann/möchte, hatte ich vor geraumer Zeit damit angefangen, diese auf externen LaCie Festplatten im 3,5 Zoll-Gehäuse zu speichern. Diese stehen bei mir auf dem Schreibtisch und müssen mit einer externen Stromversorgung befeuert werden. Das ist soweit ausreichend, so lange man die Fotos nicht alle auch unterwegs (z.B. auf Reisen) dabei haben möchte.

Daher begab ich mich auf die Suche nach einer kleinen, externen Festplatte, die leicht zu transportieren ist und dabei den Strom direkt aus der USB-Buchse des Laptops ziehen kann. Mit den LaCie-Festplatten hatte ich bisher auch gute Erfahrungen gemacht. Also ist es nicht überraschend, dass ich mich bei diesem Hersteller nach einem geeigneten Modell umschaute. Fündig geworden bin ich dann in der LaCie Mobile Disk 500 GB, die genau die Features hatte, die ich suchte.lacie mobile disk

Die LaCie Mobile Disk kommt in einem kleinen Karton daher und enthält neben der Festplatte selbst auch zwei USB-Kabel. Eines dient als Datenkabel und das zweite USB-Kabel kann in die kleine Buchse zur Stromversorgung der Mobile Disk gesteckt werden. Ich habe dies nie benötigt, da mein MacBook bereits mit einem USB-Kabel genügend Strom auf die Platte gibt.

Beim ersten Anschluss an den Mac öffnet sich automatisch der LaCie Mobile Disk Konfigurator, mit dem man einige Einstellungen treffen kann. Diese entsprechen durchaus den Funktionen, die man mit dem normalen “Festplattendienstprogramm” von Apple auch hat – allerdings etwas verbraucherfreundlicher, wenn man davon keine Ahnung hat.

Nun zu den eigentlichen Erfahrungen mit der Festplatte.

Betriebsgeräusch
Die Festplatte ist sehr, sehr leise. Wenn keine Zugriffe erfolgen, hört man sie nicht und die Lese/Schreib-Geräusche sind ebenfalls sehr dezent.

Verarbeitung
Die Verarbeitung der LaCie Mobile Disk ist sehr hochwertig. Das Gehäuse ist ein stabiles und leichtes Aluminiumgehäuse. Hier gibt es nichts zu kritisieren.

Zuverlässigkeit
Ich habe die LaCie Mobile Disk mittlerweile einige Monate in Betrieb und auch einige Stöße hat sie gut verkraftet. Worauf man natürlich achten sollte: Wenn man die Platte am Laptop betreibt und diesen viel mit sich rumträgt, sind die USB-Verbindungen natürlich etwas wackelig – was in der Natur der Sache liegt. Von daher muss man dann darauf achten, dass die Platte nicht unbeabsichtigt beim Lesen oder Schreiben vom Computer getrennt wird.

Fazit
Die LaCie Mobile Disk 500 ist für mich ein unersetzlicher Weggefährte für meine privaten Daten und Fotos geworden. Der Preis ist auch absolut erschwinglich. Ich kann diese Festplatte daher uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer die LaCie Mobile Disk 500 bei Amazon.de kaufen möchte, kann direkt hier klicken.

Garmin Edge 305 Test

Garmin Edge 305 Test – das Gerät ist ein praktischer und preiswerter GPS-Computer für das Fahrrad. Ich habe mir den Garmin Edge für mein Rennrad gekauft. Ein Erfahrungsbericht.

Garmin Edge 305 Test

Seit neuestem habe ich einen Garmin Edge 305 für mein Rennrad im Einsatz. Das Gerät verfügt über eine Vielzahl von Funktionen und Meßdaten, die kontinuierlich während des Trainings aufgezeichnet werden. Neben den Bewegungs- und Raddaten (Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Geo-Koordinaten) werden auch biometrische Daten wie die Herzfrequenz erfasst. Dazu muss man allerdings das Komplettpaket (Cadence & Heartrate) erwerben.

Garmin Edge 305 – hohe Zuverlässigkeit

Die Zuverlässigkeit des Garmin Edge 305 ist sehr gut. Die Satelliten werden schnell erfasst und die Ortung ist sehr genau. Die Geschwindigkeitsangaben (satellitenermittelt) sind relativ ähnlich zu meinem Sigma BC 1400. Ebenso die Trittfrequenz. Manchmal gibt es jedoch in der Geschwindigkeit kleinere Sprünge (zwischen 1 und 3 km/h). Mein Eindruck ist, dass diese Sprünge immer dann entstehen, wenn man unter einem Blätterdach durchfährt. Da ich jedoch Rennrad und nicht MTB fahre, halte ich diesen Schwankungen für nicht gravierend.

Virtueller Trainingspartner erhöht die Motivation

Die Möglichkeiten reichen damit weit über die klassischen Radcomputer hinaus. Nachdem ich nun einige Strecken aufgezeichnet habe, nutze ich nun die Trainingsfunktion des Geräts intensiv. Hierzu kann man einen Kurs abfahren (das Gerät navigiert am aufgezeichneten Track entlang) und die zuvor gefahrene Durchschnittgeschwindigkeit wird dabei einem virtuellen Trainingspartner zugeschrieben. Am Gerät selbst kann man dann sehen, ob man vorne oder hinten liegt. Das motiviert schon ziemlich gut und gerade wenn es knapp wird, kann dabei auch Adrenalin freigesetzt werden. Man sollte allerdings dafür sorgen, dass die Geschwindigkeit des virtuellen Partners kontinuierlich ist. Ich habe beispielsweise aus einer Fahrt einen virtuellen Trainingspartner gemacht, bei der ich ca. 3 Minuten an der Bahnschranke stand. Das führt dazu, dass man bei späteren Trainingsfahrten beim Überqueren der Bahnschienen den Partner weit hinter sich läßt, der ja virtuell wieder 3 Minuten anhält. Eine Lösung ist da die Website gpsies.com (s.u.).

Übertragung der Garmin Edge 305 Daten auf den PC

Alle Fahrten (und Läufe) können dann in der Garmin Trainingscenter Software vom Gerät auf den PC oder Mac übertragen werden. Das Trainigscenter verfügt über diverse Auswertungsfunktionen, wie z.B. die Trackdarstellung auf einer (sehr groben) Karte oder die Speicherung der Tempodaten, Trittfrequenz, Herzfrequenz, Steigung und Pace/min (also wie lange benötigt man, um einen Kilometer zu machen). Spannend wird es, wenn man die Trackdaten dann weiterverarbeitet.

Auf der Website www.gpsies.com lassen sich die Tracks vielfältig bearbeiten und weiterverwenden:

  • Suche nach Tracks aus der Region, um diese auf den Garmin Edge 305 zu spielen
  • Die Möglichkeit, die eigenen Track-Exporte in andere Formate zu konvertieren, z.B. in das KML-Format von Google Earth
  • Die Erstellung neuer Tracks am PC/Mac mit Hilfe von Google Maps, um diese dann auf das Edge 305 zu spielen.

Insbesondere die letzte Möglichkeit gibt einem die Möglichkeit, einen Track aus dem Garmin Trainingscenter zu importieren und die Geschwindigkeitsniveaus auf ein kontinuierliches Maß anzugleichen (z.B. 28,5 km/h). Die erstellten Tracks lassen sich dann als tcx-File wieder in das Garmin Trainingscenter importieren und von dort auf das Garmin Edge 305 übertragen.

Navigation mit dem Garmin Edge 305

Die Navigation während der Fahrt ist sehr einfach gehalten – aber genauso wirkungsvoll. Das Edge 305 hat keine Karten gespeichert, die die Tracks visualisieren. Vielmehr gibt es entweder eine Kompaßdarstellung, anhand derer man geführt wird (Pfeil zeigt die Fahrtrichtung und Richtungsänderung) oder man erhält eine “Karte”, auf der die Route als Linie dargestellt wird. Die Alltagstauglichkeit ist somit klar gegeben.

Nachteile habe ich bisher nicht wirklich entdeckt. Das Garmin Edge 305 ist ganz klar ein Radcomputer und daher nicht ganz so einfach ohne Fahrradhalterung mitzuführen. Ich werde mal in den nächsten Wochen nach einer geeigneten Tasche (Armband o.ä.) Ausschau halten. Ein zweiter Kritikpunkt wird wohl erst in der Zukunft zu einem Problem: Der Akku des Garmin Edge 305 ist fest verbaut und es sieht auch nicht danach aus, dass man den so einfach rausschrauben kann. Ob es einen Austauschservice für das Gerät gibt, ist mir derzeit nicht bekannt. Wer etwas weiss, kann sich ja mal bei mir melden.

Fazit: Garmin Edge 305 universeller Radcomputer mit GPS

Das Garmin Edge 305 ist ein geniales Spielzeug für den ambitionierten Radsportler. Interessant wird es für mich sicherlich auch noch im Bereich Digitalfotografie, wenn ich anfange, die Trackpunkte mit den Fotodaten zu synchronisieren. Dann erhalten die Fotos in den EXIF-Daten noch die GPS-Koordinaten. So lassen sich einfach Fotos z.B. in Google Earth anzeigen (www.panoramio.com)