Social Media erfordert eine einheitliche Kommunikationsstrategie

Kommunikation ist keine Einbahnstraße

Viele Unternehmen haben immer noch Angst vor Social Media. Zu groß erscheinen die Risiken, wenn sich ein Kunde auf der eigenen Facebook-Seite beschwert und Tausende anderer Konsumenten können mitlesen. „Was sollen diese bloß von uns denken? Hat man als Unternehmen etwa seine Prozesse nicht im Griff? Lässt man sich die Kommunikationshoheit nehmen?“ Dann besser kein Social Media, kein Earned Media… Die schlechte Nachricht für Unternehmenslenker, die so denken: Die Kunden schreiben sowieso ihre Meinung über das Produkt, die Marke, das Unternehmen, völlig egal, ob man selbst mitmischt oder nicht. Die gute Nachricht: Mitmischen erhöht die Kontrolle über die Kommunikation.  Voraussetzung ist jedoch eine Kommunikationsstrategie, die von Konsistenz und Authentizität geprägt ist.
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Google Datenschutz: Das weiß Google über dich

Google und Datenschutz – ein viel diskutiertes Thema, insbesondere in Deutschland. Google sammelt permanent Daten über seine Nutzer. Durch das „kostenlose“ Google-Konto gelingt dies nahezu permanent und geräteübergreifend – immerhin sind die meisten Google-Nutzer permanent bei Google eingeloggt. Wer einmal erfahren möchte, was Google über einen weiß und wie man aus Werbesicht eingeschätzt wird, der sollte sich einmal folgende Seiten ansehen.

Google Ads Preference Manager

Wer bei Google mal nach „Ads Preference Manager“ sucht und das erste Ergebnis anklickt, wird erfahren, wie Google einen aus Werbesicht sieht. Die Technologie dahinter ist Cookie-basiert und wertet permanent die Suchanfragen und besuchten Seiten auf dem Rechner aus und erstellt so Interessensprofile. Interessant ist auch, ob Google einen vom Alter und Geschlecht richtig geschätzt hat.

Anzeigeneinstellungen bei Google Datenschutz
Die Anzeigeneinstellungen bei Google verraten, wie Google einen in Hinsicht auf Interessen und soziodemographische Daten einschätzt.

Google verwendet die Daten, um auf dieser Basis passende, interessenbasierte Werbung auszuspielen. Wer sich z.B. für Mode laut Google interessiert, wird häufiger Mode-Werbung erhalten. Diese Daten werden auch in den Google Ad Plannergespielt, um dort die Mediaplanung auf Zielgruppen und Interessen vorzunehmen.

Wer nicht möchte, dass Google diese Daten zukünftig verwendet, kann die Datensammlung übrigens per Mausklick auch deaktivieren.

Was weiß Google sonst noch so über mich?

Da Google neben der Suchmaschine auch noch viele andere Dienste betreibt und dazu einer der führenden Anbieter für Smartphone-Betriebssysteme / -ökosysteme ist, erhält der US-amerikanische Konzern natürlich noch eine ganz Menge weiterer Informationen über seine Nutzer. Und das – bei eingeloggtem Zustand über alle genutzten Geräte hinweg. Wer einen kleinen Einblick in den Datenfundus von Google bekommen möchte, kann sich noch folgende Aspekte ansehen. Wichtig dabei: Das sind die Daten, die Google angibt. Ob Google wirklich die Datenspeicherung beendet, wenn man die Funktionen deaktiviert, sei mal dahingestellt…

Google Search History

Standardmäßig speichert Google alle Suchanfragen, die man im Laufe der Zeit gestellt hat, in einem Suchprotokoll ab. Es sei denn, man deaktiviert aktiv diese Funktion. Wer gerne mal wissen möchte, wonach man vor Kurzem gesucht hat, kann die Daten des Google Suchprotokolls unter der Google Search History einsehen.

Google Suche Verlauf der Vergangenheit
Google Suche Verlauf der Vergangenheit – mit dieser Funktion kann man seine persönlichen Suchanfragen geräteübergreifend von Google protokollieren lassen. In Folge dessen verspricht Google ein „noch besseres“ Nutzererlebnis.

Google Standortverlauf – Wo warst du letzten Sommer?

Wer ein mobiles Endgerät (umgangssprachlich: Smartphone) mit Google Maps nutzt, sollte sich die Dateneinstellungen für die Speicherung des Standortverlaufs genau ansehen. Denn standardgemäß protokolliert Google den Standort des Smartphones laufend mit. Diese Informationen werden dann in der Google Location History gespeichert und sichtbar gemacht. Wer also gerne mal wissen möchte, wo er letzten Sommer war, kann dies mit großer Wahrscheinlich beim Google Standortverlauf erfahren. Wer das Passwort seiner Partnerin oder seines Partners kennt, kann natürlich auch spionieren. Die Standortprotokollierung kann man bei Android Smartphones in der App „Google Einstellungen“ ausschalten. Dazu wählt man dort den Menüpunkt „Standort“ aus und klickt dann auch „Google Standortverlauf“. Dort hat man die Möglichkeit, das Protokoll auszuschalten. Google bewirbt die Standortprotokollierung übrigens wie folgt:

„Mit dem Standortverlauf erhalten Sie nützliche Informationen wie automatische Verkehrshinweise für Ihren Arbeitsweg, verbesserte Suchergebnisse und nützlichere Anzeigen (nicht nur bei Google), indem eine private Karte mit Orten erstellt wird, die Sie mit Ihren in Google angemeldeten Geräten besucht haben“.

Ich persönlich frage mich nur, wie „privat“ diese Karte wirklich ist, wenn andere Unternehmen darauf zugreifen, um mir Werbung zu personalisieren.

Geräte und Aktivitäten

Da Google geräteübergreifend Daten speichert, ist das Unternehmen in der Lage, auch die Aktivitäten einzelner Geräte und der damit verbundenen Google-Konten darzustellen. In der Anzeige „Geräte und Aktivitäten“ werden alle Geräte, die mit einem Google-Konto verbunden sind angezeigt. Darüber hinaus erhält man Informationen darüber, welches Programm an welchem Standort zuletzt verwendet wurde.

eCommerce Trends Weihnachten 2011

Es ist Samstag Nachmittag an einem Adventswochenende. Ich stehe bei Spielemax in der Kassenschlange – in einer Kassenschlange von vieren. Sie ist lang. Vor meinem geistigen Auge erscheint ein Schild, bekannt aus Vergnügungsparks: „Wartezeit ab hier: 60 Minuten“. Die Gänge sind eng, ich werde paketbeladen immer wieder zu Seite gedrängt. Draußen im Cafe nebenan wartet meine Frau mit einem Latte Macchiato auf mich. Der ist jetzt wahrscheinlich schon kalt. Warum tue ich mir das an? Diese Frage stellen sich dieses Jahr viele Menschen und dies spiegelt sich auch in den Marktzahlen zum eCommerce wieder. Ich recherchiere, während ich in der Warteschlange langsam nach vorne rutsche. eCommerce Trends Weihnachten 2011 weiterlesen

4 kostenlose SEO Analyse-Tools

Wer mehr über seine Website und die dazugehörigen SEO-Werte erfahren möchte, kann sich diverser kostenloser Monitoring- und Analyse-Tools bedienen. Ich habe einmal vier Tools beleuchtet: Searchmetrics Rapid, Seitwert, Google Webmaster Tools und Open Site Explorer. 4 kostenlose SEO Analyse-Tools weiterlesen

Groupon: Unternehmen im Gefangenen-Dilemma

Man stelle sich vor, die Osterreisewelle steht vor der Tür und die Mineralölkonzerne senken die Spritpreise um 67% bis 80%… Was für Verbraucher paradisisch klingt, dürfte für die Ölkonzerne ein Graus sein und die verantwortlichen Marketingmanager dürften es schwer haben, in ihrer Branche einen neuen Job zu finden. Dennoch gibt es solche Fälle betriebswirtschaftlichen Unsinns in anderen Branchen. Groupon: Unternehmen im Gefangenen-Dilemma weiterlesen