Lego in 50mm – behind the scenes

Lego Figuren Gruppenfoto

Lego in 50mm fotografiert (Sigma Makro 50mm f2,8)

In meinem Artikel “Lego-Figuren schauen immer grimmiger: Eine repräsentative Fotostrecke” habe ich 27 Lego-Figuren fotografiert. Hier ist das kleine “Behind the scenes” dazu.

Ich habe an einem sonnigen Abend in unserem Wohnzimmer fotografiert. Als Studio diente die weiße Couch und als Bühne zwei Fotobücher von Frans Lanting. Das Stativ brachte ich auf Augenhöhe mit den Lego-Figuren. Als Stativkopf kam mein kleiner Manfrotto Kugelkopf zum Einsatz. Ich habe mich für das Sigma 50 mm f2,8 Makroobjektiv entschieden, welches mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1 arbeitet. Auf diese Weise kommen alle Details der Lego-Figuren gut hervor.

Bei den Kamera-Einstellungen habe ich mich für einen sehr niedrigen ISO-Wert von ISO 100 entschieden. So kommt es zu keinem Bildrauschen. Den Blendenwert habe ich auf f11 bis f13 gehalten, um dem Portrait eine optimale Tiefenschärfe zu geben.
Lego-Figuren Shooting mit Pentax K5 und Sigma 50mm

Ich habe die Ausrichtung des Objektivs mit Hilfe der elektronischen Wasserwaage, welche in der Pentax K5 II verfügbar ist, vorgenommen. Die Fokussierung erfolgte mit der LiveView Ansicht, die mir in diesem Fall die besseren Ergebnisse zu liefern schien als durch den Sucher.

Wie bei allen Makrofotos zu empfehlen, habe ich die Kamera auf einem Stativ montiert und einen Kabelauslöser verwendet. Wer es noch erschütterungsfreier haben möchte, kann bei seiner DSLR noch die Spiegelvorauslösung einstellen. Ich habe diesmal darauf verzichtet.

Über die “User”-Tasten habe ich zwei Bildformate pro Lego-Figur abgespeichert: Raw und HDR in JPG. Ich habe jede Figur in beiden Settings fotografiert. Dabei wollte ich mich einfach mal mit der HDR-Funktion der Pentax K5 II vertraut machen. Zumindest in diesem Fall kann ich aber sagen, dass RAW die bessere Wahl war.

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