AGOF-Studie zur Werbewahrnehmung von Display Ads

In einem meiner vorangegangenen Artikel habe ich mich mit den Qualitätskriterien des Display Advertisings beschäftigt. Nun hat vor geraumer Zeit die AGOF angekündigt, eine Studie zur Werbewahrnehmung von Display Anzeigen durchzuführen. Ziel der Studie soll sein, den Einfluss von Platzierung, Umfeld und Form der Werbung auf die Wahrnehmung näher zu beleuchten. Gemeinsam mit dem Eyetracking-Spezialisten “eye sqare” wurden Eye Tracking Studien durchgeführt, um die o.g. Parameter auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. Erste Ergebnisse lassen, so AGOF-Vorstand Thomas Duhr, darauf schließen, dass nicht nur die Visibility eines Werbemittels Einfluss auf die Wahrnehmung habe. Soweit so gut, wie ich finde, das alleine ist noch nicht bemerkenswert – die BILD-Zeitung arbeitet immerhin auch mit Nacktbildern im “nicht sichtbaren Bereich” unterhalb des Page Folds ;). Somit dürfte der Inhalt eines Werbemittels sicherlich auch Relevanz haben. Warten wir also das Ergebnis ab.

Spannend wird es aber, wenn man sich das mittel- bis langfristige Ziel dieser Bemühungen ansieht: Die AGOF möchte eine neue “Online-Währung” schaffen, den sog. O-Wert (Online-Wert), der ein Ergebnis der einzelnen Parameter darstellen soll und auch in das AGOF-Tool TOP einfließen soll. Wird dies das Ende der Page/Ad Impressions bedeuten? Wir werden sehen, wie es weitergeht.

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