Urlaubsfotos – rein ins Fotobuch

Im zweiten Teil: Fotobücher – die Fotoalben für Digitalfotos. Mit einer Gestaltungssoftware werden die eigenen Fotos auf den einzelnen Seiten angeordnet. Anschließend kann man seinen ganz persönlichen Bildband bei einem Fotodienstleister bestellen. Ideal für alle Arten von Anlässen (z.B. Hochzeit, Taufe, Urlaub etc.)

Wer schon einmal einen professionellen Bildband in der Hand hatte (z.B. von Frans Lanting oder GEO), wird sich sicher auch schon einmal gefragt haben, ob das für die eigenen Fotos nicht auch der richtige Rahmen wäre. Diese Möglichkeit bieten mittlerweile viele Fotodienste an.

Formate für alle Anlässe

Ähnlich wie bei Bildbänden gibt es zahlreiche unterschiedliche Formate in Größen und Bindungen bzw. Einbände. Es gibt kleine Hefte, die an die alten Pixi-Hefte erinnern, genauso wie es Bücher bis zum Format 40×30 und größer gibt. Je nach Typ sind die Größen dann auch geheftet, flexibel mit einem weichen Einband versehen oder richtig als Buch gebunden und mit hartem Deckel versehen. Den Umschlag kann man dann auch meistens frei gestalten, so dass bereits von außen zu erkennen ist, was der Inhalt des Fotobuchs ist.

Druckverfahren

Die allermeisten Fotobücher werden im Digitaldruck-Verfahren gedruckt, also anders als Fotoabzüge nicht auf echtem Fotopapier gedruckt. Die Qualität ist dennoch in der Regel sehr gut und entspricht durchaus den Qualitätsansprüchen, welche man auch an professionelle Bildbände aus dem Buchhandel hat. Die Papiere sind in der Regel um die 160g/qm schwer, so dass das eigene Fotobuch auch nicht wie eine Lutherbibel in der Haptik wirkt.

Gestaltung

Um ein Fotobuch gestalten zu können, bedarf es zunächst einer Gestaltungssoftware. Diese wird von den Fotobuch-Anbietern kostenlos angeboten. Man lädt sich die Software auf seinen Rechner, installiert sie und kann dann mit der Gestaltung des eigenen Fotobuches beginnen. Eine Variante für Internetbrowser gibt es meines Wissens derzeit nicht, da zu viele Hürden im Weg stehen: Welcher Browser wird verwendet? Welche Zusatzprogramme wie z.B. Java müssen installiert sein? Was passiert mit Fotobüchern, die man noch nicht fertig hat – kann man diese abspeichern?

Hat man die Software einmal installiert, ist die Bedienung relativ einfach. Lediglich der eigene Anspruch an das Fotobuch entscheidet über die Erstellungsdauer. So bietet z.B. das Cewe Fotobuch einen komfortablen Assistenten an, der die ausgewählten Bilder in einen guten Layoutvorschlag bringt. Das reduziert die Gestaltungszeit um einiges. Der Assistent ersetzt das eigene Layouten jedoch nicht vollständig. Die eigentliche Arbeit geht dann erst los: Jede Seite kann individiuell gestaltet werden, häufig möchte man ja auch einen erklärenden Text zu den Fotos schreiben oder weitere, eingescannte Dokumente wie z.B. Eintrittskarten dazupacken.

Bestellung des Fotobuchs

Ist man mit seinem Fotobuch-Layout zufrieden, geht es an die Bestellung des Ganzen. Je nach Anbieter kann man die Datei dann aus der Software heraus direkt an den Anbieter hochladen oder eine CD mit den Bestelldaten für das Fotobuch brennen und diese im Geschäft abgeben (wie man das früher mit den analogen Filmen gemacht hat – einfach in die Fototüte stecken). Das fertige Fotobuch wird einem dann entweder per Post zugeschickt oder man kann es bei manchen Anbietern wie den Drogeriemärkten im Geschäft an der Fototheke abholen.

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